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  1. #1
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    Smile Früher war alles besser !?

    Angeregt durch die Disskussion in einem Nachbar-Thread (über die HS10) habe ich mich entschlossen, einen extra dafür zu beginnen.

    Mir geht es da auch oft so, dass ich denke, dass es früher meist besser war, aber das ist - wie so oft - nur eine mehr oder weniger verklärte Sichtweise.
    Gerade bei unserem Hobby ist der Fortschritt durch die Technik unübersehbar und - wie ich finde - nicht zum Nachteil.

    Früher:

    Da mußte ich mich ständig daran erinnern, wie ich welches Foto gemacht hatte und die Kamera eingestellt war. Meine erste SLR (Fujica AX-3) hatte ja auch nicht viel Möglichkeiten, außer Zeit und Blende. Die Automatiken habe ich seltenst benutzt, da sie nur die Zeitautomatik bot. Später kam die AX-5 und ich hatte noch Blenden und Programmautomatik dabei. Aber da merkte man eine leichte Auslöseverzögerung durch die mechanische Blendensteuerung. Der zusätzliche Freiheitsgrad der wechslbarer Empfindlichkeit war meist auf den nächsten Film beschränkt (Ausnahme waren die Gradationswechsel-Filme von Ilford - aber nur SW) Ganz zu schweigen von Schärfung oder Farbsättigung oder Kontrast.
    Der manuelle Betrieb war bei diesen Kameras wirklich besser, als es heute angeboten wird, weil die LED-Zeilen nicht nur die Blende und Verschlußzeit, sondern auch die Anzeige für die Belichtung übernahmen: wenn es drüber oder drunter blinkte, war es über- oder unterbelichtet (so wie es die mittenbetonte Integralmessung eben mass).
    Durch etliche Fehlversuche habe ich dann herausbekommen, wie weit ich z.B. den Horizont bei der Messung berücksichtigen muss. Das war im wahrsten Sinne des Wortes Lehrgeld, weil der damalige Rollsensor nur einmal ein Bild aufnehmen konnte.
    Was daran doch besser war? Die intensivere Beschäftigung mit der Materie und weniger Möglichkeiten, sich falsch zu entscheiden. Und die Fehler lagen in der Regel eindeutig bei mir .
    Kaum eine Möglichkeit, falsche Belichtung oder unscharfe Bilder auf die Kamera zu schieben. Insofern war es "ehrlicher", wenn was daneben ging.

    Heute:

    Da die digitalen Kameras auch alle Belichtungsdaten mitschreiben (also eine Art "Blackbox" für Fotounfälle), kann die Lernkurve viel steiler ausfallen, als es früher (für den Normal-Knipser möglich gewesen wäre. Allerdings habe ich dabei die Erfahrung gemacht (das läßt sich auch auf viele andere Bereiche übertragen), dass, was man schnell lernt, auch schneller wieder vergisst.
    Ein Beispiel aus einem anderen Bereich: Durch meine berufliche Tätigkeit im Außendienst habe ich mein fotografisches Gedächtnis derart trainiert, dass ich beim Blick auf den Straßenaltas die zu fahrende Route zum nächsten Kunden als Film vor meinem inneren Auge ablaufen lies. Das war natürlich vor den Navis. Seit aber die Navis auch in die Firmenfahrzeuge kamen, hatte ich natürlich auch eine Ausrede mehr (Die Navi wollte mich immer durch eine Einbahnstrasse leiten, oder da war ein Fehler in den Daten auf der CD), wenn es zu lange gedauert hat. Aber die langsam antrainierte Fähigkeit geht auch langsam wieder zurück.

    Ich denke, dass viel des technischen Fortschrittes uns einiges erleichtert, aber auch vieles an Fähigkeiten scheinbar überflüssig macht und dadurch auch verkümmern lässt.

    Vielleicht habt ihr auch ähnliche Erfahrungen gemacht.

    Ich denke jedenfalls öfters darüber nach, ob ich den neuesten technischen Errungenschaften nachlaufen soll, oder ob es auf konvetionelle Art und Weise manchmal auch einfacher geht.

    Frei nach dem Motto:
    Jetzt mit dem neuen superschnellen Computer können wir alle Probleme auch viel schneller lösen, die wir ohne diesen gar nicht gehabt hätten !!!
    Möge der richtige Blick mit euch sein...


    Als Ex-"Erklärbär" von der Fuji AX3/5 über EOS650 zur S602 und S100FS + F70EXR + ab jetzt EOS-40D+50D-Ausprobierer !!!

    Bilder gibt es hier: http://picasaweb.google.de/Erklaerbaer64

  2. #2
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    Hallo Allradflokati,
    Zitat Zitat von Allradflokati Beitrag anzeigen
    Angeregt durch die Disskussion in einem Nachbar-Thread (über die HS10) habe ich mich entschlossen, einen extra dafür zu beginnen.
    Upps... war das jetzt etwa meine Schuld?

    Zitat Zitat von Allradflokati Beitrag anzeigen
    Der manuelle Betrieb war bei diesen Kameras wirklich besser, als es heute angeboten wird, weil die LED-Zeilen nicht nur die Blende und Verschlußzeit, sondern auch die Anzeige für die Belichtung übernahmen: wenn es drüber oder drunter blinkte, war es über- oder unterbelichtet (so wie es die mittenbetonte Integralmessung eben mass).
    Da kann ich Dir jetzt nicht folgen. Eine Belichtungsanzeige hast Du doch im Modus M bei den modernen Kameras genauso. Selbst bei meiner popeligen F70 steht da ein Balken auf Mittelstellung - oder eben rechts oder links davon.

    Zitat Zitat von Allradflokati Beitrag anzeigen
    Frei nach dem Motto:
    Jetzt mit dem neuen superschnellen Computer können wir alle Probleme auch viel schneller lösen, die wir ohne diesen gar nicht gehabt hätten !!!
    In ein paar Bereichen gibt es diesen Effekt sicher. Das fängt schon beim AF an: solange es den sowieso noch nicht gab, brauchte er weder schnell noch zuverlässig zu sein. Und über nicht hinreichend einstellbare oder sonstwie schlecht implementierte ISO-Automatiken - aus meiner Sicht seit Jahren das vermeidbare Grundübel in Digitalkameras überhaupt - brauchte man sich auch noch keine Gedanken zu machen, solange der eingelegte Film die Empfindlichkeit unerbittlich vorgab.

    Andererseits nehme ich die Probleme, die es früher nicht gab, gerne in Kauf für all das neue gute, was mir geboten wird. Schlecht wird es eigentlich immer nur dann, wenn sich tatsächlich mal etwas in neueren Produkten verschlechtert. Das Paradebeispiel dafür ist bei modernen Kameras der manuelle Fokus, der immer öfter auch im DSLR-Bereich Drive-by-Wire ist. Ein ähnliches Übel ist der Motorzoom - ich werde nie verstehen, warum Kamerahersteller meinen, einen mechanischen Zoom könne Otto Normalverbraucher nicht bedienen (liest man gelegentlich in Interviews mit den Chefetagen der Hersteller). Actionfotografen werden schon bei den ersten SLRs den Blackout zwischen den Aufnahmen beklagt haben, der das Nachziehen erschwert - heute gibt es viele Geräte, bei denen dieser Blackout 100% der Zeit beträgt.

    Immerhin bei letzterem gibt man sich ehrliche Mühe, Sony hat sogar im SLD-Bereich mit den NEX-Kameras eine brauchbare Lösung vorgelegt. Und dass ein direkt bedienbarer mechanischer Zoom etwas feines ist, hat sich zumindest bei Fuji herumgesprochen. Nur dass Fokus by wire etwas böses ist, entgeht derzeit offenbar so ziemlich jedem Hersteller.

    Von all dem abgesehen gibt es immer wieder schöne Gründe, sich neue, weil wirklich bessere Hardware anzuschaffen. Empfindlichkeit und Dynamikumfang etwa sind so ein wenig wie der Hubraum bei den Autos - beides ist duch nichts zu ersetzen außer durch noch mehr Empfindlichkeit und Dynamikumfang. Und auf diesen beiden Gebieten hat es in den letzten Jahren ja wirklich dramatische Fortschritte gegeben. Verbesserte Stabilisatoren sind eine tolle Sache. Man mag sich über Leute mokieren, die ihre moderne Digicam am nur halb abgewinkelten Arm vor dem Gesicht halten, aber Fakt ist, dass man sich sowas mit den Dingern einfach leisten kann, und das ist schon nicht schlecht - nicht jeder will sich das verkrampfte Ans-Auge-Drücken antun, das lustigerweise für erfahrene Fotografen zu etwas ästetisch positiven geworden ist. Und nicht jeder will schleppen und Objektive wechseln oder voluminöse Teile irgendwo am Körper baumeln haben, so dass der Trend zu kleinen Superzooms nichts anderes ist, als eine tolle Verbesserung für etliche Kunden - solange man nicht denjenigen Teil der Klientel vergisst, der stattdessen lieber die Verbesserungen bei der Empfindlichkeit auch bei kleinen Kameras mitnehmen würde.

    Kurz: insgesamt werden die Kameras zweifellos immer besser, und es spricht nichts dagegen, ab und zu mal durch einen Kauf an diesen Verbesserungen teilzuhaben. Aber man muss schon ein Auge darauf haben, dass die Verbesserungen auch wirklich die persönlichen Wünsche betreffen und dass ihr Wert die oftmals ebenfalls vorhandenen Verschlechterungen übertrifft. Im übrigen werden ja vorhandene Geräte durch ihr Alter keinesfalls schlechter, und man muss sich auch eine Weile mit einem neuen Gerät vertraut machen, um es optimal nutzen zu können - ein wenig Gelassenheit beim Kaufen kann also nicht schaden.

    Liebe Grüße,
    malamut

  3. #3
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    Tröstet Euch

    die Fotos eines amibitionierten Digi-Knipsers sind noch genauso so besch...eiden, wie die "Königsbilder", die die Analog-Knipser früher vom Porst geholt haben. Nur gibt es noch mehr davon.

    Auch die ätzenden Dia-Abende wurden lediglich durch ätzenden Beamer-Shows ersetzt oder Halbkreisbildung um Laptops.

    Noch etwas hat sich nicht geändert: Meine/Die Kamera macht gute Bilder ...

    Und solange die Kamera die Bilder gut oder schecht macht, solange wird sich auch an den Ergebnissen = Fotos nichts ändern.
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    Das Buch zum Film: http://picasaweb.google.com/DerPfael...25710346357058
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  4. #4
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    Hallo

    Zitat Zitat von Allradflokati Beitrag anzeigen
    Da die digitalen Kameras auch alle Belichtungsdaten mitschreiben (also eine Art "Blackbox" für Fotounfälle), kann die Lernkurve viel steiler ausfallen, als es früher (für den Normal-Knipser möglich gewesen wäre. Allerdings habe ich dabei die Erfahrung gemacht (das läßt sich auch auf viele andere Bereiche übertragen), dass, was man schnell lernt, auch schneller wieder vergisst.
    Ich denke nicht daß die Lernkurve so extrem steiler wird.
    Wer früher zu Lernzwecken die Zeit und Blende mitgeschrieben hatte konnte seine Bilder erst auswerten wenn sie vom Entwickeln zurückkamen (Selbstentwickler mal aussen vor).
    Heute geht das unmittlebar nach der Aufnahme.
    Insofern finde ich den Lerneffekt sogar größer, da man sich noch an Details der Aufnahme erinnert, nach einer (oder mehr) Woche(n) warten auf die Kodachromes eventuell nicht mehr.
    Der Einfluß des persönlichen Lernenwollens (Exakte Bildanalyse vs. Bild ist sch...... = Kamera ist sch.......) ist meiner Meinung nach doch erheblich größer als der Einfluss der modernen Technik.

    Schöne Grüße

    Dieter
    Schöne Grüße

    Dieter

  5. #5
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    Zitat Zitat von dietersbg68 Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht daß die Lernkurve so extrem steiler wird.
    Welche meinst Du? Pi mach Daumen 90% aller verkauften Digis werden benutzt ohne dass der Besitzer je ins Handbuch geschaut hat und 50 % ohne dass der Betreiber überhaupt weiss was eine Blende, eine Zeit oder eine Brennweite ist.
    Hauptsache Suuuuuuuuuuuuum, abermillionen Pixel und einen Namen, der was her macht.
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  6. #6
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    Noch etwas hat sich nicht geändert: Meine/Die Kamera macht gute Bilder ...
    Macht sie ja auch wirklich, und irgendwann werde ich ihr das Geheimnis "wie" schon entlocken...
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  7. #7
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    Früher war sicher nicht alles besser und heute ist sicher nicht alles gut.

    Die Frage ist doch ob man "blind" auf jeden neuen Zug aufspringt und jedesmal alles Alte über Board wirft oder ob man sich sinnvoll mit Dingen auseinandersetzt und von Allem das für einen persönlich stimmigste herauspickt.

    Das "Problem" ist, das viele Leute die Fähigkeit Neues (und auch Altes) nach dem persönlichen Nutz- und Sinnfaktor zu bewerten, ob der Masse der Neuerungen anscheinend verloren haben.
    Da gilt dann "nur neu (und anders) ist gut". Das lässt sich auf jeden Bereich des Lebens anwenden.
    Auf der anderen Seite gibt es dann die "früher war alles besser" Fraktion, die mindestens genauso blind durchs Leben läuft.

    Alles hat seine Zeit.

    Tatsache ist aber, das fast keine neue (und auch gute) Entwicklung ohne negative Nebenwirkungen abläuft.
    Oft wird das aber nicht (gerne) gesehen und erstmal nur das Positive herausgestellt.

    Wer Grips hat schaut immer hinter die Kulissen, der Skeptiker verpasst schon mal so einiges aber wer fauler, bequemer oder unbeschwerter ist, läuft mit und somit ab und zu ins offene Messer.
    No risk no fun.
    ['o] F20

  8. #8
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    Zitat Zitat von EchoRomeo Beitrag anzeigen
    Welche meinst Du? Pi mach Daumen 90% aller verkauften Digis werden benutzt ohne dass der Besitzer je ins Handbuch geschaut hat und 50 % ohne dass der Betreiber überhaupt weiss was eine Blende, eine Zeit oder eine Brennweite ist.
    Hauptsache Suuuuuuuuuuuuum, abermillionen Pixel und einen Namen, der was her macht.
    Gibt es da etwa noch was anderes????
    Viele Grüße vom Niederrhein.

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  9. #9
    Avatar von DeJe
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    Zitat Zitat von namrepo Beitrag anzeigen
    Tatsache ist aber, das fast keine neue (und auch gute) Entwicklung ohne negative Nebenwirkungen abläuft.
    Stimmt, durch mikrokleine Sensoren mit Hyperpixelanzahl, gepaart mit schöngerechneten Miniteleskopflaschenböden, ABER extremer 15EV-Dynamik sieht man das Gematsche der überzüchteten NR-Software ganz besonders hoch aufgelöst.

    SCNR
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  10. #10
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    Jeppp

    Zitat Zitat von S-9600er Beitrag anzeigen
    Gibt es da etwa noch was anderes????
    die Hapik und Auto, Hyper, Smart, Intelligent... Musste alles draufhaben und ein lieber Gutmensch sein, sonst bleibste fotografischer Tiefflieger und darfst nicht als Traumflieger im FC die verbale Clo-Foto-Rolle zeigen.
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  11. #11
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    Zitat Zitat von malamut Beitrag anzeigen
    Hallo Allradflokati,Upps... war das jetzt etwa meine Schuld? ...
    Genau!!! Bevor es wieder Beschwerden hagelt - lieber ein neuen Fred eröffnen .

    Da kann ich Dir jetzt nicht folgen. Eine Belichtungsanzeige hast Du doch im Modus M bei den modernen Kameras genauso. Selbst bei meiner popeligen F70 steht da ein Balken auf Mittelstellung - oder eben rechts oder links davon.
    Bei meiner alten Fujica-AX5 ist es jedoch ein wenig anders:
    Sie hat zwei LED-Reihen links im Sucher für Blenden- und Zeitwerte. Wenn die richtigen Werte eingestellt waren leuchteten nur die beiden entsprechenden LEDs neben dem Wert. Blinkte es jedoch darüber, oder darunter war die Belichtung ebenfalls zu hell oder zu dunkel. Das hört sich vielleicht nicht sonderlich besonders an, ist aber mit einem Blick zu erfassen. Meist hatte ich die Zeit voreingestellt und dann die Blende nachgeregelt. Dabei brauchte ich nicht großartig nach links hinschauen, denn das Blinken war auffällig genug. Bei den modernen Kameras mit LCD-Anzeige im Sucher sind diese Informationen meist über die komplette untere Seite verteilt und man muß die Werte explizit ablesen. Bei der LED-Reihe reicht die Position der Leuchtpunkte, um zu erkennen, ob die Blende zu weit zu war, oder die Zeit zu lang.
    Wie gesagt, es ist etwas ungewöhnlich, aber wenn man es einige Zeit so benutzt, dann hat man quasi alle wichtigen Infos im Blick, ohne genau hinschauen zu müssen. Da kannst du dich besser auf das Motiv konzentrieren. Das klappt (zumindest bei für mich) mit den modernen Versionen der Sucheranzeigen weitaus schlechter, weil auch meist zu viel Anzeigen müssen.
    Genauso ist es ja auch bei den digitalen mit den Bildschirmanzeigen - meist zu viel an Infos und an der falschen Stelle.

    Von all dem abgesehen gibt es immer wieder schöne Gründe, sich neue, weil wirklich bessere Hardware anzuschaffen.
    Genau deshalb bin ich erst bei der S602Z in die digitale Fotowelt eingetreten und habe dann mit der S100FS den nächsten Schritt gemacht - nach 6 Jahren!
    Die folgenden Kameras sind zwar schneller gekommen ( Mai 2009 die 30D, Anfang 2010 die F70EXR und diesen Sommer die 40D), aber jetzt solls das erst einmal gewesen sein. Ein paar andere und bessere Linsen kann man(n) sich immer mal zwischendurch gönnen .
    Geändert von Allradflokati (27.08.2010 um 17:36 Uhr)
    Möge der richtige Blick mit euch sein...


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    Bilder gibt es hier: http://picasaweb.google.de/Erklaerbaer64

  12. #12
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    Motivklingel!

    .....und ne Motivklingel haben sie immer noch nicht. (Aber ne Hunderkenn und -knips Automatik, wir sind verdammt nah dran....)

    Je mehr AUTO ne Kamera hat je besser ist es. Nur dass man früher ein Auge schließen und durch nen Sucher gucken musste und heute eine Lesebrille für das Mäusekino zum Fotografieren - meine Knipsen - braucht.

    Im Prinzip ist das ja auch OK so. Die Bilder werden zwar nicht einen Deut besser als mit einer Kodak Instamatik von 1960 oder ner BOX aus Kaisers Zeiten, aber als privates, persönliches Glimmick reicht das.

    Und die paar engagierten Fotografen - egal ob Hobbist, Berufsknipser oder Lichtbildkünstler, setzten sich schon immer mit der Technik auseinander. Für die war in der Tat früher nicht alles besser:

    Wenn ich nur an das Gepansche in der Duka denke......

    JO

    ....Obwohl, die M6 lebt immer noch und wenn ich an die Exakta denke.....
    Es ist alles schon gesagt - nur nicht von jedem..... Karl Valentin

  13. #13
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    Zitat Zitat von joachima Beitrag anzeigen
    .....und ne Motivklingel haben sie immer noch nicht. (Aber ne Hunderkenn und -knips Automatik, wir sind verdammt nah dran....)

    Je mehr AUTO ne Kamera hat je besser ist es. Nur dass man früher ein Auge schließen und durch nen Sucher gucken musste und heute eine Lesebrille für das Mäusekino zum Fotografieren - meine Knipsen - braucht.
    JO

    ....Obwohl, die M6 lebt immer noch und wenn ich an die Exakta denke.....
    ...und als ich im HB der Samsung WB 5000 etwas von einer "Lächelerkennung" las, wußte ich, daß die Menüs immer lächerlicher werden. Als treibt man es in der Entwicklung schon ziemlich auf die Spitze.

    Gruß phoenix66, der mit seiner ollen Technik zufrieden ist.

  14. #14
    Avatar von DeJe
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    Um noch einmal auf das Thema zurückzukommen...
    Früher war wirklich alles besser (zumindest in Bezug auf die Fotografie). Eine Bridge hat, verglichen zu dSLR und Kompaktkameras entsprechende BQ abgeliefert. Da gab es keine Diskussion und ein Vergleich war müßig. Wenn ich an eine Sony F-Serie denke, KoMi DImage A, oder Olys C-8080 (nur als Beispiel)...gab es nix, was diesen Kameras unterhalb SLR das Wasser reichen konnte.
    btw. sind da Kameras dabei, die heute noch in Bezug BQ aktuelle sogenannte Bridge-Kameras alt aussehen lassen. Nicht bei hohen ISOs, bei spätestens ISO200 ist da meist Schluß. Aber aktuelle Megazoommikrosensorboliden sind da auch nicht viel besser.

    Aber von Lichtstärken unter F3.0 selbst am Zoomende (200mm) kann man heute ja nur träumen. Entsprechend gute Objektive im dSLR-Bereich kosten damals wie heute deutlich mehr als damals die ganze Kamera.
    Ein 38-190mm f2.0-2.4 oder 28-200mm f2.8-3.5 liest sich wie ein Pro/L Objektiv von Canikon oder Olympus aus dem Profibereich für einige Tausend Tacken.

    Ja, etwas trauere ich dieser Zeit nach. Die Kameras waren nicht billig, aber eine Bridge brachte einen deutlichen Qualitätsunterschied zu jeder Kompakten. Heute ist der Unterschied nur noch im Zoombereich und der Bedienung "besser" und die Qualität im Prinzip sogar schlechter als viele Kompakte.

    Naja, 3x-Zoom (28-84mm) und großer Sensor und die Freude kehrt zurück.
    Geändert von DeJe (29.08.2010 um 21:33 Uhr)
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  15. #15
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    Zitat Zitat von dietersbg68 Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht daß die Lernkurve so extrem steiler wird
    Ich glaube, Alradflokati war hier über die schiefe Metaphorik von der „Lernkurve“ gestolpert … Wenn man von einer „steilen Lernkurve“ spricht, ist ja gemeint, dass der Lernprozess mühsam ist. Unter einer Lernkurve stellt man sich aber anschaulich eine Kurve vor, bei der die X-Achse die Zeit und die Y-Achse der Lernerfolg ist, und ein steiler Anstieg der Lernkurve würde dann bedeuten, dass sich ein schneller Erfolg einstellt – so hatte das Allradflokati wohl auch gemeint. Die tatsächliche Bedeutung der „steilen Lernkurve“ hängt wohl mit von der Vorstellung zusammen, eine große Steigung bewältigen zu müssen, was beschwerlich ist. Der Begriff ist grob irreführend, hat sich aber leider eingebürgert.
    Michael J. Hußmann
    digicam-experts.de

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